7. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 69
Geschichte des Regiments aus Trier seit der Gründung 1860 

 

Boxeraufstand 1900

  • Das Regiment stellte zum Ostasiatischen Expeditionskorps zur Bekämpfung der Unruhen in China einen Offizier (Leutnant Kowala), 8 Unteroffiziere und 73 Mannschaften. Der Einsatz war freiwillig. Im Chinaeinsatz sind 3 Musketiere verstorben.

Deutsch-Südwestafrika

  • Die Begeisterung für die Kolonien, welche im Jahre 1891 herschte, trieb auch zwei Regimentsangehörige, Premierleutnant von Heymons und Assistent-Arzt Dr. Kohlstock nach Afrika, von wo sie beide später mit dem Kronenorden IV. Kl. mit Schwertern geschmückt heimkehrten.
  • 1904 stellte das Regiment für die Schutztruppe unserer Kolonie in Deutsch-Südwest einen Offizier (Leutnant Jeltsch), 5 Unteroffiziere und 21 Mannschaften.
  • 1905 stellte das Regiment weitere Abgaben für die Schutztruppe. Es verliessen das Land ein Offizier (Leutnant Kowala), 1 Unteroffizier und 15 Mannschaften. Der Einsatz war freiwillig.
  • 1906 wurde Leutnant Renschhausen in der Schutztruppe für DSWA angestellt, so daß das Regiment nunmehr drei Offiziere hatte hinausziehen sehen, um ihr Leben für des Vaterlandes Größe und Ehre einzusetzen.
  • 1910 wird Oberstleutnant Borchers zur Schutztruppe DSWA abgestellt.